Tchibo nun auch mit Espresso-Kapseln

Tchibo will nun auch in den Espresso Einzelportionsmarkt einsteigen und wird demnächst Espresso Kapseln auf den Markt bringen, so berichtete zumindest das ‚Handelsblatt’.
Nachdem Douwe Egberts (Papierportionen) und auch Nespresso (Plastikkapseln) ja nahezu unglaubliche Verkaufszahlen in den letzten Monaten und Jahren hingelegt haben, will nun der Hamburger Mischkonzern diese Sparte keinesfalls kampffrei der Konkurrenz überlassen und auch noch ein paar Mark (Euro) verdienen…
Unter dem Namen ‚Cafissimo” soll nun ein geschlossenes System, ähnlich wie bei den o.e. Herstellern oder Lavazza oder zuletzt auch Melitta (MyCup) auf den Markt gebracht werden. Geschlossen heißt: der Kunde ist an ein bestimmtes Produkt gebunden, wenn es um den Nachkauf des Füllproduktes Kaffee geht, im Gegensatz zu einem offenen System, wie es zB. Illy anbietet, das für zahlreiche Maschinen geeignet ist (E.S.E.-System: Easy Serving Espresso – www.esesystem.com ) bzw. eine Maschine auch mit verschiedensten Kaffeeportionen (Cialde, Tabs, Pads) in Betrieb genommen werden kann.
Tchibo will für diese neue Produktlinie einen zweitstelligen Millionenbetrag aufwenden. Die Espresso-Maschinen seien schon in Produktion, detto die Produktion der Kapseln, heißt es im Handelsblatt weiter. Einen Termin für den Verkaufsstart gibt es noch nicht. Wie weit Tchibo dem Konkurrenten Nespresso Markt wegnehmen kann, bleibt allerdings abzuwarten, da bei geschlossenen Systemen alle Kunden schon mit einer Espressomaschine ‚versorgt’ sind und ja unter den einzelnen Produkten selbst nicht wechseln können. Auf jeden Fall soll das Tchibo Produkt deutlich günstiger in den Handel kommen, als das vergleichbare System des Branchenleaders Nestlé. Die Maschine soll angeblich 99 Euro kosten und ebenso wie der portionierte Kaffee über das Tchibo-Filialnetz vertrieben werden.
Im Jahr 2003 erzielte Nestlé mit dem Nespresso-System einen Umsatz von 295 Millionen Euro (1,2 Nespresso-Clubmitglieder in Deutschland) In der Vergangenheit hatten bereits Konzerne wie Melitta und Lavazza ähnliche Systeme auf den Markt gebracht, konnten jedoch Nespresso kaum Marktanteile abnehmen. Pads – oder Cialde wie sie in Italien heißen – wurden bereits in den 70er Jahren von illy (www.illy.com) erfunden. Auch Lavazza mit dem sogenannten Plastikkapseln ist schon seit vielen Jahren erfolgreich auf dem Markt
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. Diese in Deutschland erst vor wenigen Jahren eingeführten ‚Pads’ und die zugehörigen Maschinen erfreuen sich schon jetzt großer Beliebtheit . Nach Daten der Gesellschaft für Konsumforschung wurden in Deutschland im ersten Halbjahr 2004 bereits 1008 Tonnen der einzeln verpackten Tassen-Portionen verkauft. Das ist fast drei Mal so viel wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres (359 Tonnen).
Quelle: Handelsblatt

