Coffee mate wird zur Plattform für Geschmack und Textur

Nestlé richtet Coffee mate stärker auf individuell zusammengestellte Getränke aus. Der neue Markenauftritt umfasst vereinfachte Verpackungen, besser sichtbare Geschmacksbezeichnungen und die Kampagne „Pour It On“.

Die Gestaltung soll Kunden dabei helfen, Sorten im Laden und im Onlinehandel schneller zu unterscheiden. Neben klassischen Creamern rücken dabei Cold Foams, saisonale Produkte und lizenzierte Geschmacksrichtungen stärker in den Vordergrund.

Coffee mate war im Januar 2025 in das Cold-Foam-Segment eingestiegen. Nach Unternehmensangaben erreichte die Produktlinie innerhalb von zwölf Monaten einen Marktanteil von 30 Prozent in ihrer Kategorie. Das Portfolio umfasst inzwischen mehr als 30 Geschmacksrichtungen und Formate.

Die Marke behandelt Kaffee damit weniger als fertiges Getränk und stärker als individuell anpassbare Basis. Konsumenten sollen Creamer und Schaum kombinieren oder die Produkte auch für Matcha, Erfrischungsgetränke und Cocktails einsetzen.

Nach einer unternehmensinternen Befragung interessieren sich 76 Prozent der befragten Gen-Z-Konsumenten und 70 Prozent der Millennials für die Kombination mehrerer Creamer. Diese Werte sind als Herstellerdaten einzuordnen, zeigen aber, welche Zielgruppe Coffee mate mit dem Relaunch erreichen möchte.

Coffee-Explorer-Tipp: Gib aromatisierten Creamer zuerst sparsam in den Kaffee. Süße und Aroma lassen sich nachträglich erhöhen, aber kaum wieder zurücknehmen.

Quellen und weiterführende Links

 

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